Alle Lateinschülerinnen und -schüler der LuO waren im Kastell Saalburg zu einem gemeinsamen Römertag und haben mit Workshops, Führungen und auf eigene Faust das Leben der Römer erkundet. Obendrein hat das Wetter mitgespielt und hat – fast – für italienische Verhältnisse gesorgt.
Bis zum Limes, dem Grenzwall, der in unserer Nähe im Taunus verläuft, reichte das Imperium Romanum in der Antike. Dort waren damals im Kastell Saalburg römische Soldaten stationiert, und viele ihrer Familien lebten „extra muros“ – in einer kleinen Siedlung außerhalb des Kastells. Die Kultur der Römer und ihre Sprache – LATEIN! – war also bis zu uns verbreitet und wirkt bis heute in unserer Kultur und Sprache.
Und wie war´s denn so? Woran erinnert ihr euch?
„Die Römer waren richtig richtig schlau: Sie hatten ihre eigenen Komposthaufen (nämlich in Brunnen), ihre eigene Mode, ihre eigene Architektur. Und das ist bis heute erhalten!“
„Die Brücken der Römer stehen immer noch! Unsere von heute stürzen nach 60 Jahren ein…“
„Ich fand es toll, als wir am Limes entlang einen Spaziergang gemacht haben und weiteres Spannendes erfahren haben."
„Sie haben ihre eigene Heizung entwickelt: Fußbodenheizung.“
„Bei den Soldaten gab es vorne immer drei Leute, alle sind der Fahne hinterhergerannt.“
„Die Germanen waren keine richtigen Römer, sondern Möchte-gern-Römer!“
„Man durfte nichts Scharfkantiges bei sich tragen. Geübt haben sie mit Holzschwertern.“
„Die haben ihre Mauern verputzt.“
„Ich fand es sehr friedlich dort."
„Die Nicht-Römer mussten 25 Jahre im Dienst sein, um das Bürgerrecht zu bekommen.“ „Ich fand die Führung spannend und wie das Ganze nachgebaut worden ist - man fühlte sich in die Zeit versetzt."
„Die Römer hatten schon Sachen aus Eisen, z.B. Rüstungen.“
„Ich fand die Burg und die Natur sehr schön."
„Ich fand es toll, dass wir mit Speer und Bogen arbeiten konnten."
„Ich fand die Geschichte von den Römern sehr spannend, wie sie so lebten."
„Die Münzen waren gut."
„Die Busfahrt war geprägt von einer tollen Stimmung."
„Der Bus war toll."
„Die Erzählung, was damals als Schminke verwendet wurde, war toll."
„Die Römer haben richtig viele Brunnen gebaut, weil es in den Bergen keine Aquädukte gab. Später haben sie sie dann als Mülltonne und Komposthaufen benutzt. Darin hat man dann interessante Sachen gefunden: Kleidung, Essensreste usw.“
DANKE ALSO AN DIE RÖMER, DASS WIR AUCH DURCH DIESEN „MÜLL“ SO VIELES ÜBER SIE WISSEN.






